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Exkursion Börde

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Exkursion  am 30.April 2011 zu Burgen in der Magdeburger Börde

  

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EGELN   -   Niederungsburg mit umfangreichen Wall-und Grabenanlagen, die 814 erstmalig genannt wird. Zunächst wohl Reichsburg, später  Grafenburg und im Besitz der Fam. von Hadmersleben gelangt sie an die Erzbischöfe von Magdeburg. Die Anlage ist von einem Graben in eine Ober- und Unterburg geschieden,

egeln2Wobei die Unterburg wohl der ältere Teil ist. Später wurde der  42x42 m große Wohnblock an die Ringmauer angesetzt. Beide Burgteile sind von einem breiten Wassergraben und Wall umzogen.  Der Zugang von der Stadt aus erfolgt durch zwei Tortürme durch die Unterburg, die zum Wirtschaftshof geworden ist. Eine Zugbrücke ist dem Tor der Oberburg vorgelagert. Dort befindet sich in der NW Ecke ein 6 geschossiger  Bergfried . An der Nord- und Südseite sind Wohnbauten, in deren Kern der Palas zu vermuten ist.

 

 

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UMMENDORF-  Niederungsburg mit Wassergräben und Wällen, die ursprünglich eine Rundburg der  Fam. von Meyendorff war. Mitte des des 16.Jh. Abbruch der alten Burg und unter Mitbenutzung der Keller , Errichtung einer kastellartigen Renaissanceanlage.

Die Kernburg ist von einem Zwinger umzogen , der an den Ecken mit Rundtürmen bewehrt ist. Besonders interessant ist der, bis zur halben Höhe aus dem romanischen Vorgängerbau stammende, Bergfried.  In seinem Innern sind sowohl noch gut erhaltene bauzeitliche Kaminanlagen , als auch der Brunnen im Kellergeschoß zu sehen.

 

 

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ALTENHAUSEN- Niederungsburg, aus runder Kernburg und westlich vorgelagerter Vorburg bestehend. Durch barocke und historistische Umbauten zu einem repräsentativen Sitz derer v. Schulenburg umgeformt. Herrschaftliche Zufahrt durch das diamantgequaderte, barocke  Alexandertor . Dahinter Zugang zum Wirtschaftshof durch das profilierte spitzbogige Andreastor. Hier barocke Stallungen und  dominanter neogotischer Turm mit malerischen Loggienvorbauten. Im Haupthaus barocke Treppenanlage, Saal mit Kaminen und kräftigen Stukkaturen.  Ehem. Speisesaal mit frühklassizistischer Stuckgliederung und Supraportenreliefs.

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BERGEN- Ehem.. Komturei des Deutschen Ordens, aus mauerumfriedeten inneren und Wirtschaftshof bestehend. Im Innenhof Wohnbebauung und spätromanische Kapelle mit bauzeitlichen Fenstern erhalten. Im Inneren barocker Altaraufsatz mit Abendmahlsdarstellung , in der Predella ein spätgotischer Kalvarienberg eingefügt.

Dieser aufwändig von gedrehten Säulen und Knorpelwerk gerahmt. Schöne Rittergrabsteine an den Wänden eingelassen.