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Veranstaltung
- Titel:
- Mittleres Erzgebirge
- Wann:
- 29.05.2010 - 29.05.2010 09.00 h - 17.00 h
- Wo:
- Reichstädt - Reichstädt
- Kategorie:
- Exkursion
Beschreibung
Mittleres Erzgebirge mit Reichstädt, Frauenstein und Lauenstein am 29.05.2010, 9.00 Uhr.
Organisation Dr. Hermann-Trost.
Kontakt siehe Menuepunkt Vorstand/Impressum
Reichstädt
Das Rittergut und Wasserschloss Reichstädt wurde bereits im Jahre 1535 erwähnt. Im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte wechselten Schloss und Rittergut mehrfach ihre Besitzer. 1569 wurde das Anwesen an den sächsischen Kurfürst August verkauft, dem es als Jagdschloss diente. 1632 wurden Schloss und Rittergut von den Holkschen Kriegern teilweise zerstört und ab 1639 unter von Taube neu errichtet.
1717 kam es durch Heirat in den Besitz der Familie von Schönberg. Im 7-jährigen Krieg entstanden wieder größere Schäden am Schloss. Der Generalpostmeister Adam Rudolph von Schönberg baute es 1765-1776 zu einer barocken Anlage mit Park aus. Prominentester Gast des Schlosses war der russische Zar Alexander I, der 1813 auf einem Feldzug im Schloss Quartier bezog.
Während des zweiten Weltkrieges diente es auch als Auslagerungsort für Kunstschätze. So sicherte man Teile des Brühlschen Schwanenservice in Schloss Reichstädt.
Ende Oktober 1945 wurden die letzten Besitzer Hans und Margarete von Schönberg im Rahmen der Bodenreform enteignet und mußten unter Zurücklassung ihres gesamten Besitzes in den Westen fliehen. Text: Dr. Ilse v. Schönberg(auszugsweise), Foto: Dr. P. Herrmann-Trost.
Frauenstein
- um 1200 Bau einer ersten Burg durch den Markgrafen von Meißen.
- 1218 Erwähnung eines Geistlichen Heinrich von Frauenstein (lat. Heinricus de Vrounsten).
- 1272 wird die Burg in einer Urkunde als "castrum" erwähnt.
- 1329 Verpfändung der Burg "hus zu vrowenstein" an die Burggrafen von Meißen und Grafen von Hartenstein.
- um 1400 Die Burggrafen verlegen nach Verpfändung der Herrschaft Hartenstein Ihre Residenz nach Frauenstein.
- 1438 Streit um Nachfolgerechte, Belagerung der Burg durch Markgraf Friedrich von Meißen.
- um 1450 Der Markgarf verlehnt die Burg an verschiedene Adlige.
- 1473 Die Burg gelangt in den Besitz der Familie von Schönberg, die dort von 1579 bis 1585 "sechß Jahre Haus halten".
- nach 1588 begint der Verfall der Burg.
- seit 1728 ist die Burg Ruine. Text: Förderkreis Burgruine Frauenstein (auszugsweise)
Lauenstein
In der Entstehungszeit verfügte die Anlage wahrscheinlich nur über eine vergleichsweise einfache Bauform (dreieckige Kernburg ohne Bergfried mit Torturm). Da Lauenstein aber bereits 1340 als Schloss erwähnt wird, kann von einer raschen Erweiterung der baulichen Anlagen und von einer Entwicklung hin zu einer typisch mittelalterlichen Burg ausgegangen werden. Von der eigentlichen Burg sind heute allerdings nur noch Reste erhalten, da die Anlage nach einem verheerenden Stadtbrand am 2. Mai 1594 niederbrannte und an ihrer Stelle bis ins 17. Jahrhundert hinein ein Renaissancebau als Wohnschloss errichtet wurde. Dabei erfolgte die Anlage einiger reich mit Bildhauer-, Stuck- und Malerarbeiten ausgestatteter Räume, die das Schloss noch heute sehenswert machen. Text: Museum Lauenstein (auszugsweise), Foto. Dr. P.Herrmann-Trost
Treffpunkt 9.00Uhr- Parkplatz vor dem Schloß Reichstädt ( Ortsmitte- hinter der Kirche rechts)
Anfahrt ab Halle: A 14- A4- A17- Dippoldiswalde- Reichstädt.
Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort:
- Reichstädt - Website
- Straße:
- Parkplatz vor dem Schloß
- PLZ:
- 01744
- Stadt:
- Reichstädt
- Bundesland:
- Sachsen
- Land:
-
Beschreibung
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